NATIONALPARK STILFSERJOCH PARCO NAZIONALE DELLO STELVIO
Radtag
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GEOLOGIE

Ortler, Königsspitze und Codie höchsten Erhebungen Südtirols sind aus Sedimentgesteinen, dem 1.000 m mächtigen Hauptdolomit aufgebaut.
Sie sind das Ergebnis geologischer Vorgänge, welche viele Jahrmillionen andauerten. 

Die häufigsten Gesteine des Ortlergebietes sind metamorphe Gesteine, vor allem Glimmerschiefer, Quarzphyllite, Orthogneise, Amphibolite und Marmore. Ausgangsmaterial waren vor allem Sedimente, darunter Tone und Sandsteine mit unterschiedlichem Gehalt an Feldspat und Karbonat, eingelagert in einem tiefen Meer. Kalke, entstanden durch Ablagerung von Organismen in einem flachen Meer (z.B. Laaser und Marteller Marmor) bilden nur einen geringen Anteil. Sehr häufig sind magmatische Ausgangsgesteine wie Basalte und Granite (z.B. Amphibolite des oberen Rosim-, Peder- und Lyfi-Tales und Angelusgneis). Im Jennwandstock zwischen Laas, Göflan und Martell liegen große Marmorvorkommen. Der Laaser Marmor besteht zu 96,4% bis 98,6% aus Calciumcarbonat. Im Vergleich zum Carrara-Marmor weist er eine 20%ig größere Härte auf. Seit über 100 Jahren wird er im Laaser Tal und im Göflaner Berg abgebaut.

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